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Begriffsbestimmung: Der Gini-Index misst den Grad der Einkommensungleichheit und kann einen Wert von 0 bis 100 annehmen. Der Gini-Index ist gleich 0, wenn jeder das gleiche Einkommen hat, also mit einer völlig gleichen Verteilung. Ein Wert von 100 entspricht einer völlig ungleichen Verteilung, bei der eine Person das gesamte Einkommen hat und der Rest kein Einkommen hat. Zur Berechnung dieses Indikators wird das verfügbare Nettoäquivalent verwendet. Das verfügbare Nettoeinkommen entspricht der Summe der Bruttoeinkommen aller Haushaltsmitglieder abzüglich Steuern, Sozialbeiträgen und Transfers zwischen Haushalten (EG, 2016). Um das verfügbare Nettoäquivalent zu erhalten, wird das verfügbare Nettoeinkommen durch einen Äquivalenzfaktor (die sogenannte modifizierte Äquivalenzskala der OECD) dividiert. Ein Erwachsener hat einen Faktor 1, jede weitere Person über 14 Jahren einen Faktor 0,5 und jede weitere Person unter 14 Jahren einen Faktor 0,3. Das verfügbare Netto-Äquivalenteinkommen ermöglicht einen Vergleich des Lebensstandards von Personen unter Berücksichtigung der Skaleneffekte, die sich aus einem gemeinsamen Haushalt und der Zusammensetzung der Familie ergeben.
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